painted papercut pasteup on lightbox 42x58cm
Kreuzberg Berlin 08/2010
acrylic, spray paint and scratch on canvas, 76x91cm
Cape Town 03/2011
woodcutprint, acrylic on paper, 56x60cm
Cape Town, South Africa 02/2011
A serie of paintings on and behind glass for my soloshow «RABIESTIKA» in July 2011 in Berlin.
I'm sure you know this feeling when something happens in your life, that seems so wrong and that hurts so much as it must hurt to have a knife stuck straight in your heart. It makes you rage and scream and drives tears of anger in your eyes.... similar to how rabies infected beasts go mad. With white foam infront of the mouth, totally raging out of control.
I made some tests with glass over the last years, the results did not satisfie nor were they worth publishing and when I stumbled over a religous Austrian Hinterglassmalerei painting in a museum plus some dusty frames in our attic I chose to give it a try. The fox, the deer and the baboon made it into the show. Savely trapped behind glass. Like animals in a zoo.
acrylic on and behind glass, framed, 21.7x26.8cm
Berlin 07/2011 sold
Outside of Berlin, at the lake Grabowsee, stands an abandoned tuberculosis sanatorium, where a group of ambitioned people is working on realizing a project called kidsglobe.org. A project rooted in the believe that our future lies in the education of our kids. It aims to create a boarding school where kids not only get trained in common knowlege but also in arts, handcrafts, agriculture and how to respect eachother and the nature.
When I first went to paint at Grabowsee I didn't know so much about the project.... it was the day after Amy Winehouses death and my thoughts were circling around dying young. So in the train I had this ruff idea of an animal and a mermaid dancing handing over symbols of vanity to each other.... to paint the moment of full youth, joy and party beeing ripped into eternity.
20x8m, Grabowsee, Oranienburg, artbase 2011
In december I got white sheets of paper in my mail in Berlin... so did 26 other artists from Switzerland or Guatemala. I took mine to Cape Town where I painted them in really ugly colours :) .... to then overspray them white again... arriving in Zürich I added some drawings with black ink and scratching. Touesday the 15th of march 2011 at 18h the results of all 26 artists will be shown at the groupshow HOJA BLANCA / WEISSES BLATT at Schmuck Inc / Weinplatz 7 / Zürich before they travel to be exhibited in Guatemala City! more infos at weissesblatt.com
burned, woodcut and acrilic on wood
52x34cm inclusive frame
Cape Town 01/2011
«Mein Herz so weiss» ist eine Serie von Brandbildern in Holz. Inspiriert durch das gleichnamige Buch von Javier Mariaz das mir meine Freundin Liza vor Jahren empfohlen hat. Weiss steht für die Naivität und das Herz für Emotionen. In der Serie wird die Naivität der Einzelnen durch die Realität des Lebens bedrängt.
In diesem Bild sind es die Eindrücke die in Cape Town auf mich einprasselten.
Einerseits der noch stark zu spürende Unterschied zwischen den Rassen, sprich post Apartheit. Andererseits wie sich Armut und Reichtum nebeneinander zu Extremen entfalten. Kapstadts Zentrum erscheint mir wie eine schillernd glänzende, parfümierte Seifenblase mit schicken Läden und Cafes. Grossen Autos, Swimmingpools, äusserst modebewussten Menschen und weiss, strahlenden Häusern.
Die Townships hingegen, ich war in Gugulethu, versinken im Müll und in giftgrün stehendem Wasser indem sich grosse Ratten tummeln. Die Erwachsenen sind oft HIV positiv, wenige werden alt, und die Kinder gehen oft garnicht erst in die Schule.
Ich lebe in Woodstock wo sich diese Gegensätze vermischen. Dadurch wird mir geraten das ich Nachts nicht auf die Strasse soll und ständig hört man von Übergriffen. Letztes Wochenende war ich Nachmittags hier in der Nachbarschaft malen. Ich hab Azeeza kennengelernt, sie unterrichtet die Kinder in der Moschee nebenan und hat mich spontan bei sich zuhause zum Bairani essen eingeladen. Wir hatten ein langes Gespräch über «verwurzelt sein oder ein Nomaden Leben führen» und das beides gut ist weil die einen den Andern dann ihre Erfahrungen mitteilen können. Darüber wie wichtig die Familie ist und wie froh sie ist all ihre Kinder und Enkel bei sich in der Strasse wohnen zu haben und ich wie dankbar ich bin so tolle Eltern und den besten Bruder zu haben. Sie hat mich verabschiedet mit der Ansage, das wenn irgendwer mich bedrohen sollte ich nur sie als Referenz angeben soll. Alle kennen sie. Dieses Erlebnis, und auch die Kinder Woodstocks die bei mir sassen als ich gemalt habe und auch gezeichnet haben, lassen mich meine Soloausstellung KAPTIKA dem Stadtteil Woodstock widmen.
Zurück zu diesem Bild: Die gebrannte und geschnittene Meerjungfrau steht symbolisch für die Unterdrückung der Rasse als auch Tradition. Denn ausser an den Touristenmärkten hab ich bisher wenig traditionelles, eigenes gesehen. Die helle Kuh steht für gewinnmaximierenden Kapitalismus. Das Gedankengut das alles immer mehr und besser und schöner werden muss. Was in Kapstadt frei zu sein scheint ist die Natur, der Papagei-was-auch-immer Vogel und der Mond.