HEY DU I .... YOU! — COCK
  • HEY DU I .... YOU! — COCK

    acrylic, spray, alutape and lightchain on wall
    privat house, Zürich 2014

  • 2014 SWITZERLAND ACRYLIC ALUTAPE LIGHTCHAIN SPRAY WALL PUBLIC
PORTRAIT — SIMON BÄCHLER
  • PORTRAIT — SIMON BÄCHLER

    acrylic over burned wood, 31.6 x 44cm, Zürich 08/2013

  • 2013 SWITZERLAND ACRYLIC PYROGRAPHY ATELIER WOOD
FROM BELOW — SWIMMER
  • FROM BELOW — SWIMMER

    acrylic on canvas
    70 x 25cm
    Thailand 2013
     

  • 2013 THAILAND ACRYLIC ATELIER CANVAS
JARTO YE GALLOYA
  • JARTO YE GALLOYA

    LION OF GALLOYA
    acrylic & spray on wall, open walls project, Galloya The Gambia 06/2011
    this amazing project was so deep into my heart.... hard to find words for it

  • 2011 GAMBIA ACRYLIC SPRAY WALL PUBLIC
LANGUSTA
  • LANGUSTA

    LOBSTER
    acrylic, spray & oilpastell on canvas, 50 x 50cm, Rio de Janeiro 2012
    part of private collection R. & R. Meyer

  • 2012 ATELIER CANVAS
KÖNIGIN DER NACHT
  • KÖNIGIN DER NACHT

    QUEEN OF THE NIGHT
    spray, acrylic & alutape on wall, Cologne 09/2013
    City Leaks Festival

    the firmament in a womans body 
    a minidress of sparkling stars
    kneeling on the earth 
    laying her full hair over the sunset
    bracing the cities in sleep

  • 2013 GERMANY ACRYLIC ALUTAPE SPRAY WALL PUBLIC
MÃO COM FLOR
  • MÃO COM FLOR

    HAND WITH FLOWER
    pyrography & nail polish on woodcut, Rio de Janeiro & Berlin 2012
    part of privat collection

  • 2012 ATELIER WOOD
MEIN HERZ SO WEISS III
  • MEIN HERZ SO WEISS III

    MY HEART SO WHITE III
    acrylic & pyrography on carved wood, 52x34cm inclusive frame, Cape Town 01/2011
    part of private collection K. Lang

    «Mein Herz so weiss» ist eine Serie von Brandbildern in Holz. Inspiriert durch das gleichnamige Buch von Javier Mariaz das mir meine Freundin Liza vor Jahren empfohlen hat. Weiss steht für die Naivität und das Herz für Emotionen. In der Serie wird die Naivität der Einzelnen durch die Realität des Lebens bedrängt. 

    In diesem Bild sind es die Eindrücke die in Cape Town auf mich einprasselten. 
    Einerseits der noch stark zu spürende Unterschied zwischen den Rassen, sprich post Apartheit. Andererseits wie sich Armut und Reichtum nebeneinander zu Extremen entfalten. Kapstadts Zentrum erscheint mir wie eine schillernd glänzende, parfümierte Seifenblase mit schicken Läden und Cafes. Grossen Autos, Swimmingpools, äusserst modebewussten Menschen und weiss, strahlenden Häusern. 
    Die Townships hingegen, ich war in Gugulethu, versinken im Müll und in giftgrün stehendem Wasser indem sich grosse Ratten tummeln. Die Erwachsenen sind oft HIV positiv, wenige werden alt, und die Kinder gehen oft garnicht erst in die Schule. 
    Ich lebe in Woodstock wo sich diese Gegensätze vermischen. Dadurch wird mir geraten das ich Nachts nicht auf die Strasse soll und ständig hört man von Übergriffen. Letztes Wochenende war ich Nachmittags hier in der Nachbarschaft malen. Ich hab Azeeza kennengelernt, sie unterrichtet die Kinder in der Moschee nebenan und hat mich spontan bei sich zuhause zum Bairani essen eingeladen. Wir hatten ein langes Gespräch über «verwurzelt sein oder ein Nomaden Leben führen» und das beides gut ist weil die einen den Andern dann ihre Erfahrungen mitteilen können. Darüber wie wichtig die Familie ist und wie froh sie ist all ihre Kinder und Enkel bei sich in der Strasse wohnen zu haben und ich wie dankbar ich bin so tolle Eltern und den besten Bruder zu haben. Sie hat mich verabschiedet mit der Ansage, das wenn irgendwer mich bedrohen sollte ich nur sie als Referenz angeben soll. Alle kennen sie. Dieses Erlebnis, und auch die Kinder Woodstocks die bei mir sassen als ich gemalt habe und auch gezeichnet haben, lassen mich meine Soloausstellung KAPTIKA dem Stadtteil Woodstock widmen.

    Zurück zu diesem Bild: Die gebrannte und geschnittene Meerjungfrau steht symbolisch für die Unterdrückung der Rasse als auch Tradition. Denn ausser an den Touristenmärkten hab ich bisher wenig traditionelles, eigenes gesehen. Die helle Kuh steht für gewinnmaximierenden Kapitalismus. Das Gedankengut das alles immer mehr und besser und schöner werden muss. Was in Kapstadt frei zu sein scheint ist die Natur, der Papagei-was-auch-immer Vogel und der Mond.

  • 2011 SOUTH-AFRICA ACRYLIC CARVING PYROGRAPHY ATELIER WOOD